Daniyal Ahmed
29, 2 Jahre
We4you
Ich kandidiere, weil ich mich weiterhin aktiv für die Universität einsetzen und sicherstellen möchte, dass die Anliegen der Studierenden wirksam und konsequent in universitäre Entscheidungsprozesse einfließen. Studierendenvertretung ist keine symbolische Aufgabe, sondern eine praktische Verantwortung, die kontinuierliche Arbeit an realen Problemen, sorgfältiges Zuhören und die Fähigkeit erfordert, Erfahrungen von Studierenden in konkrete Verbesserungen zu übersetzen. Durch mein bisheriges Engagement habe ich mit Studierenden aus unterschiedlichen akademischen, kulturellen und persönlichen Hintergründen gearbeitet und dabei sowohl die Stärken der Universität als auch die Bereiche erkannt, in denen strukturelle Verbesserungen notwendig sind. Derzeit bin ich stellvertretender Leiter des Referats für Internationale Angelegenheiten im Studierendenrat (StuRa). In dieser Funktion beschäftige ich mich intensiv mit der Unterstützung internationaler Studierender sowie der Verbesserung der Kommunikation zwischen Studierenden und universitären Einrichtungen. Dabei habe ich Erfahrungen gesammelt in der Analyse wiederkehrender Probleme, der Koordination von Lösungsansätzen zwischen verschiedenen Akteuren und der Weiterleitung studentischer Anliegen in formale Entscheidungsprozesse. Diese Arbeit hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, aufmerksam zuzuhören, Informationen sorgfältig zu prüfen und Probleme strukturiert und lösungsorientiert anzugehen, statt nur auf einzelne Symptome zu reagieren. Im Anschluss an den Angriff auf internationale Studierende im April 2025 in Ilmenau war ich aktiv an der Koordination von Unterstützungsmaßnahmen für die betroffenen Studierenden beteiligt. Dazu gehörten die Strukturierung von Hilfsangeboten, die Weiterleitung von Anliegen an relevante universitäre Stellen sowie die Mitwirkung an Maßnahmen zur Verbesserung sowohl der unmittelbaren Unterstützung als auch der langfristigen institutionellen Reaktionen. Zudem habe ich dazu beigetragen, auf die Situation aufmerksam zu machen und mich für Verbesserungen bei Sicherheitsstrukturen, Meldewegen und institutionellen Unterstützungsmechanismen eingesetzt. Diese Erfahrung hat mir deutlich gemacht, dass studentische Vertretung nicht nur in regulären Verwaltungsprozessen stattfindet, sondern insbesondere in Krisensituationen entscheidend ist, in denen klare Kommunikation, schnelle Koordination und Verantwortungsübernahme erforderlich sind. Sie hat außerdem meine Überzeugung gestärkt, dass studentische Vertreter in der Lage sein müssen, auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. Auf Fakultäts- und Universitätsebene sehe ich mehrere zentrale Bereiche mit Verbesserungspotenzial. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Stärkung der Unterstützungsstrukturen für internationale Studierende. Zwar bestehen bereits Angebote, doch sind diese häufig nicht ausreichend vernetzt, schwer zugänglich oder in ihrer Sichtbarkeit begrenzt. Eine Verbesserung erfordert daher nicht nur zusätzliche Ressourcen, sondern auch klarere Zuständigkeiten, bessere Abstimmung und verständlichere Informationswege, damit Studierende Unterstützung schnell und ohne unnötige Hürden erhalten können. Ein weiterer zentraler Bereich ist die Kommunikation und Transparenz zwischen Studierenden, Fakultäten, Universitätsleitung und studentischen Vertretungen. Viele Schwierigkeiten entstehen nicht durch fehlenden Willen zur Zusammenarbeit, sondern durch unklare Abläufe oder unzureichend kommunizierte Entscheidungen. Mehr Transparenz darüber, wie Entscheidungen getroffen werden, welche Kriterien dabei eine Rolle spielen und wie Studierende sich einbringen können, ist entscheidend für Vertrauen und für eine funktionierende Beteiligungskultur. Klare Kommunikationsstrukturen tragen zudem dazu bei, Missverständnisse zu vermeiden und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verbessern. Darüber hinaus setze ich mich für eine stärkere Beteiligung der Studierenden an Entscheidungsprozessen ein. Studierende sollten nicht nur nachträglich informiert werden, sondern frühzeitig und strukturiert in relevante Prozesse eingebunden sein. Dazu gehören verbesserte Feedbackmechanismen, verbindlichere Konsultationsprozesse und eine ernsthafte Berücksichtigung studentischer Perspektiven bei Entscheidungen, die das Studium betreffen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Förderung eines sicheren, respektvollen und inklusiven Campusumfelds. Akademischer Erfolg ist eng mit persönlichem Wohlbefinden verbunden. Eine Universität, die Sicherheit und Inklusion nicht aktiv fördert, beeinträchtigt daher auch die Studienbedingungen. Maßnahmen zur Stärkung des studentischen Wohlbefindens, zur Verbesserung des Zusammenhalts zwischen unterschiedlichen Studierendengruppen und zur Förderung einer respektvollen Campus-Kultur sind daher zentral für eine nachhaltige Universitätsentwicklung. Mein übergeordnetes Ziel ist es, Studierende verantwortungsvoll und konsequent zu vertreten, ihre Interessen klar und strukturiert einzubringen und dazu beizutragen, dass die Universität ein Umfeld bietet, in dem alle Studierenden die notwendigen Bedingungen für akademischen Erfolg und persönliche Zugehörigkeit vorfinden.
Während meiner Amtszeit möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Interessen der Studierenden auf Fakultäts- und Universitätsebene wirksam vertreten werden und dass die Bedürfnisse der Studierenden stärker in Entscheidungsprozesse einfließen. Eine Universität lebt von ihren Studierenden. Deshalb halte ich es für wichtig, dass ihre Perspektiven gehört werden und dass die studentische Mitbestimmung nicht nur formell existiert, sondern aktiv gestaltet wird. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit soll die Unterstützung internationaler Studierender sein. Als stellvertretender Leiter des Referats für Internationale Angelegenheiten im StuRa habe ich bereits umfangreiche Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Internationale Studierende bereichern unsere Universität durch ihre unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Kulturen. Gleichzeitig stehen viele von ihnen vor besonderen Herausforderungen, etwa bei administrativen Fragen, sprachlichen Hürden, der Integration in das soziale Umfeld oder dem Zugang zu Informationen. Ich möchte dazu beitragen, bestehende Unterstützungsangebote sichtbarer und zugänglicher zu machen sowie die Zusammenarbeit zwischen internationalen und deutschen Studierenden weiter zu fördern. Mein Ziel ist eine Universitätsgemeinschaft, in der sich alle Studierenden unabhängig von ihrer Herkunft willkommen fühlen und die gleichen Chancen haben, erfolgreich zu studieren. Darüber hinaus möchte ich die Kommunikation zwischen Studierenden, Fakultäten, Universitätsleitung und studentischen Vertretungen verbessern. Viele Konflikte und Missverständnisse entstehen nicht aus mangelndem Willen zur Zusammenarbeit, sondern aus fehlender oder unzureichender Kommunikation. Deshalb möchte ich mich für mehr Transparenz bei Entscheidungen einsetzen, die das Studium und den Alltag der Studierenden betreffen. Studierende sollten nachvollziehen können, wie Entscheidungen getroffen werden, welche Argumente dabei eine Rolle spielen und auf welchen Wegen sie ihre Anliegen einbringen können. Eine offene Kommunikation stärkt das Vertrauen in die universitären Strukturen und ermöglicht eine konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Förderung eines sicheren, respektvollen und diskriminierungsfreien Campusumfelds. Die Ereignisse rund um den Angriff auf internationale Studierende im April 2025 haben deutlich gemacht, wie wichtig es ist, Betroffene zu unterstützen und gleichzeitig langfristig an einer Kultur des gegenseitigen Respekts zu arbeiten. Nach diesem Vorfall habe ich aktiv an Unterstützungsmaßnahmen für die betroffenen Studierenden mitgewirkt, bei der Organisation von Hilfsangeboten unterstützt und dazu beigetragen, ihre Anliegen sichtbar zu machen. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wichtig eine starke studentische Vertretung ist, die auch in schwierigen Situationen Verantwortung übernimmt. Während meiner Amtszeit möchte ich dazu beitragen, dass die Universität ein Ort bleibt, an dem sich alle Studierenden sicher fühlen können und an dem Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass keinen Platz haben. Neben diesen Themen möchte ich mich für die kontinuierliche Verbesserung der Studienbedingungen einsetzen. Dazu gehören eine enge Zusammenarbeit mit den Fakultäten, die Unterstützung studentischer Initiativen und die Förderung von Maßnahmen, die den Studienalltag erleichtern. Studierende sollten nicht nur als Empfänger von Entscheidungen betrachtet werden, sondern als aktive Mitglieder der Universitätsgemeinschaft, deren Ideen und Erfahrungen wertvolle Beiträge zur Weiterentwicklung der Hochschule leisten können. Insgesamt möchte ich meine Erfahrungen aus der studentischen Selbstverwaltung, meine beruflichen Erfahrungen in den Bereichen Analyse, Problemlösung und Projektarbeit sowie mein Engagement für die Studierenden einsetzen, um konkrete Verbesserungen zu erreichen. Mein Ziel ist es, Brücken zwischen unterschiedlichen Gruppen zu bauen, konstruktive Lösungen für bestehende Herausforderungen zu entwickeln und dazu beizutragen, dass die TU Ilmenau eine offene, sichere und zukunftsorientierte Universität bleibt, an der sich alle Studierenden vertreten fühlen und die bestmöglichen Voraussetzungen für ihren akademischen und persönlichen Erfolg erhalten.
Singen, Lesen, Schreiben, Backen, Kochen
Margherita, aber die echte