Florian Ludwig
Ich bin 22 Jahre alt und studiere seit Oktober 2022 in Ilmenau.
Ich habe bereits eine Legislatur im Studierendenrat gesessen und bin seit Mitte der Legislaturperiode in zwei Fachschaftsräten aktiv. Außerdem engagiere ich mich parteipolitisch in der SPD in mehreren Gremien und bin einer der beiden Sprecher der Juso-Hochschulgruppe hier an unserer Uni.
Ich kandidiere für den Studierendenrat, weil Studierendenschaften von echter Mitbestimmung leben und engagierte Menschen brauchen. Ich möchte dazu beitragen, dass studentische Stimmen gehört werden, und aktiv an den Strukturen mitarbeiten, die unseren Alltag prägen.
In der vergangenen Legislatur konnte ich bereits wertvolle Einblicke in die Arbeit des StuRa gewinnen. Dabei habe ich nicht nur die internen Abläufe kennengelernt, sondern auch die Herausforderungen und Grenzen, mit denen studentische Selbstverwaltung konfrontiert ist. Besonders deutlich geworden ist mir, dass die Gewinnung neuer Aktiver und eine größere Zahl von Kandidaturen zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre gehören. Eine lebendige studentische Selbstverwaltung kann nur funktionieren, wenn sich genügend Studierende einbringen und Verantwortung übernehmen.
Ein besonderes Anliegen ist es mir außerdem, den Draht zwischen den Gremien und der Studierendenschaft zu verbessern. Entscheidungen sollen direkter an die Studierenden kommuniziert werden, um Akzeptanz und Vertrauen in unsere Strukturen zu stärken. Gleichzeitig sehe ich Potenzial, unnötige Bürokratie abzubauen und die Verwaltung zugänglicher zu gestalten. Ebenso ist es mir wichtig, das Vereinsleben an unserer Universität zu schützen und zu stärken. Es ist ein zentraler Teil unserer studentischen Kultur, schafft Gemeinschaft, Engagement und Identität und verdient deshalb mehr Anerkennung und Unterstützung.
Ich möchte die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr nutzen, um konkrete Verbesserungen anzustoßen und den StuRa langfristig handlungsfähig zu halten. Deshalb stelle ich mich erneut zur Wahl und freue mich über euer Vertrauen.
In meiner Gremienzeit möchte ich dazu beitragen, die Strukturen der studentischen Selbstverwaltung sichtbarer und zugänglicher für die Studierenden zu machen. Eine transparente und verständliche Kommunikation ist für mich die Grundlage dafür, dass Entscheidungen nachvollziehbar werden und Studierende wissen, wie sie sich selbst einbringen können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt für mich auf der langfristigen Arbeitsfähigkeit unserer Gremien. Durch meine Erfahrungen aus der vergangenen Legislatur habe ich gesehen, dass die Gewinnung neuer Aktiver und die Steigerung der Zahl von Kandidaturen zu den wichtigsten Herausforderungen für die kommenden Jahre gehören. Eine starke studentische Selbstverwaltung kann nur bestehen, wenn sich genügend Studierende engagieren und Verantwortung übernehmen.
Darüber hinaus möchte ich mich weiterhin dafür einsetzen, unnötige Bürokratie dort abzubauen, wo sie Studierende oder studentische Initiativen ausbremst. Ebenso ist mir die Unterstützung des studentischen Vereinslebens ein wichtiges Anliegen. Vereine und Initiativen bereichern das Campusleben, schaffen Gemeinschaft und bieten vielen Studierenden die Möglichkeit, sich über ihr Studium hinaus einzubringen.
Insgesamt möchte ich dazu beitragen, dass der StuRa transparent, ansprechbar und langfristig handlungsfähig bleibt, damit er die Interessen der Studierenden auch in Zukunft wirksam vertreten kann.
In meiner Freizeit spiele ich Handball hier an unserer Uni, engagiere mich politisch, lese und verbringe Zeit mit Freunden.
Pizza mit Hähnchenbrust, Brokkoli und Sauce Hollandaise
Dass Studierendenschaften die Möglichkeit haben, sich selbst zu verwalten, ist keine Selbstverständlichkeit. Manche mögen das als Belastung sehen, aber ich sehe es als Chance, zu gestalten und Gehör zu finden. Das müssen wir uns erhalten. Deshalb würde ich mich über euer Vertrauen freuen.
Und noch ein abschließender Gedanke: Ich werde auch ohne viele Stimmen in den StuRa einziehen – nicht, weil ich so beliebt bin, sondern weil wir seit Jahren zu wenige Kandidaturen haben. Falls euch das stört, habe ich einen radikalen Vorschlag: Kandidiert selbst. Eine studentische Selbstverwaltung lebt davon, dass sich Studierende einbringen, und nicht davon, dass immer dieselben Gesichter wieder antreten.